Montag, 24. August 2009

Drogenkunde


Schwarzer Holunder gegen Erkältung und Grippe, lese ich in der Online-Zeitung der Universität Wien. Dort gibt es ein Institut für Pharmakognosie, auf Deutsch: Drogenkunde. Die wirkstoffreiche Holunderbeere hatte es den Drogenkundlern angetan. Sie, die Beere, ist rauf und runter erforscht worden, und man kann resümierend mit den Österreichern nur sagen: Hut ab vor dem Hollerbusch!
Insbesondere der Anteil der Anthocyane, der violett-schwarzen Pflanzenfarbstoffe, ist deutlich höher als bei anderen Obst- und Gemüsesorten. Sie haben antioxidante Wirkung und schützen die Zellmembranen vor Veränderungen durch sogenannte Freie Radikale. Dadurch werden Viren wie zum Beispiel Grippeerreger davon abgehalten, in die Zellen einzudringen und so an ihrer Verbreitung im Körper gehindert. In den Beeren enthaltene Ätherische Öle wirken schweißtreibend, schleimlösend und entzündungshemmend. Die Pflanzensäuren wirken antibakteriell und die zahlreichen Vitamine und Mineralstoffe stärken das Immunsystem.
Klingt gut. Klingt nach legaler Droge gegen kommende grippale Herausforderungen.

Kommentare:

  1. Der Artikel auf der österreichischen Seite ist reine Werbung für ein Medikament.

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  2. Weiß ich. Trotzdem decken sich deren Infos über Holunderwirkstoffe mit den entsprechenden Infos bei z.B. Wikipedia und zahlreichen Gärtner-/Botaniker-/Pflanzenheilkunde-Seiten.

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