Sonntag, 26. Dezember 2010

Run Banks, run


Ein Blick in die neuesten Nachrichten, und schon ist es vorbei mit der friedvollen Jahresendstimmung.

Am 23.12. (also an dem Tag des Jahres, wo eh keiner so richtig aufpasst, weil er alle Hände voll damit zu tun hat, sich auf eine friedvolle Jahresendstimmung einzustimmen) verlautbarte die niederländische Regierung, dass es da einen Gesetzesentwurf gebe, der es künftig unter Strafe stellen werde, zu einem Bank Run aufzurufen.

Über Weihnachten (stille Zeit, heilige Zeit...) werden vermutlich die Niederländer diesen unheiligen Gesetzesentwurf prüfen und ihn dann kurz vor Silvester (alles lacht, alles kracht...) verabschiedet haben, auf dass das neue Jahr vielversprechend beginnen kann und keiner hat was gemerkt.

Wenn also zum Beispiel ich (oder irgendjemand anderes) zu seinen Nachbarn und Bekannten geht und ihnen rät, sicherheitshalber sein Bankkonto leerzuräumen, dann mache ich mich eines kriminellen Vergehens schuldig und kann mit maximal vier Jahren Knast rechnen oder einer Geldstrafe von 19.000 Euro. Mir scheint, mit einem konventionellen Bankraub könnte ich fast billiger wegkommen als mit einem Aufruf zum Bank Run.

In den niederländischen Ministerien für Sicherheit und Finanzen wird die angeblich dringende Notwendigkeit eines solchen Gesetzes kommentiert mit den Worten: "Weil die Banken sich gegen solche Akte der Bedrohung" (ich dachte immer, Geld abheben vom eigenen Konto sei ein legaler Akt?) "nicht verteidigen können, müssen sie von der Gesetzgebung geschützt werden." Aus Sicht der Banken also ein Akt der Selbstverteidigung, und der Bankkunde darf sich am zweiten Weihnachtsfeiertag schon mal unfriedliche Gedanken zur Selbstverteidigung seiner individuellen Freiheitsrechte machen.

Allerdings, andersrum gedacht - wenn es schon so weit ist, dass das freie Verfügen über das eigene Bankguthaben kriminalisiert wird, kann das doch kaum etwas anderes bedeuten, als dass die (Banken, Regierungen...) die Hosen gestrichen voll haben.

Wird auch langsam Zeit.

Kommentare:

  1. Ladies&gentlemen,

    was ist schon eine bankraub gegen einen bankrun, (frei nach dem großen BB) ...

    Um es mal deutlich zusagen, für die paar zinsen sollte man sich nicht mehr vera***hen lassen und sein Sparguthaben in die gute alte matraze stecken. Da hat man es dann zur hand, wenn man es braucht.
    - oder um es mal ganz deutlich zu sagen:
    zwei Dinge will man nicht wirklich wissen, obwohl sie für die menschheit und das eigene gute gewissen von unterschiedlich großer bedeutung sind:

    1. ob im kühlschank wirklich das licht ausgeht, wenn man die tür zu macht.

    2. was die bank mit dem geld macht, das man dort zur aufbewahrung lässt.

    bel ist beim nächsten bankr...wasauchimmer gern dabei...

    und hier noch ein fröhlicher zwischen den jahren, in den rauhen nächten gruß;
    klicken sie jetzt:

    http://www.icq.com/greetings/cards/67/

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  2. Ha!

    "1. ob im kühlschank wirklich das licht ausgeht, wenn man die tür zu macht.
    2. was die bank mit dem geld macht, das man dort zur aufbewahrung lässt."

    "Dort"?? Du hast dein Geld bereits im Kühlschrank sicher verwahrt? BB hätte seine helle Freude daran. Ich auch :)).

    (Die Rentiercombo hat mich in die allerfreudigste Festtagsstimmung zurück katapultiert. Macht süchtig, das Ding. Danke!)

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  3. Nermbercher Diddlasbadscher26. Dezember 2010 um 19:19

    Sorry, aber die Bankrun-Idee ist wirklich kriminell. Unterbindet man die Versorgung der Wirtschaft und der Bevölkerung mit Bargeld und Krediten, nimmt die Wirtschaft als solche immensen Schaden. Das kannn bis dahin führen, dass das gesamte Eurosystem auseinander fliegt, eine hohe Inflation ausgelöst wird und diverse Banken pleite gehen. Und das aus Mutwillen!

    Einen Bankrun künstlich zu provozieren, weil einem die Bankerboni nicht gefallen oder die Art und Weise, wie Banken mit Krediten umgehen, handelt ähnlich, als würden sie alle Ampeln in die Luft sprengen, weil sie ein Knöllchen eingefahren haben oder als würden sie auf Signalanlagen der U-Bahn mit dem Vorschlaghammer losgehen, weil die Bahn zu spät kam. Nochmals: Unter einem Bankrun leidet die gesamte Wirtschaft und zuallererst der "Kleine Mann".

    Der Bargeldumlauf lag Ende 2010 bei 830 Mrd. Euro (in Banknoten) für die gesamte Eurozone. Die Geldmenge M3, die zusätzlich die Termineinlagen und Giroguthaben enthält, lag im August 2010 bei 9.521,5 Mrd. Euro

    Das für Transaktionszwecke umlaufende Banknotenvolumen wird von der Bundesbank für Deutschland jedoch auf nur 31 Mrd. geschätzt, entspricht der üblichen Bargeldnachfrage und macht etwa 10% des deutschen Banknotenumlaufs aus.

    Während der Finanzkrise kam es zu einem auf das dreifache gesteigerten Bargeldumsatz und zwar in der Spitze Abhebungen von 4,2 Mrd Euro und Einzahlungen in Höhe von lediglich 1,5 Mrd Euro pro Tag. Die Anforderung von 500Euro-Banknoten war damals in einem Monat so hoch, wie im ganzen Jahr.

    Ein verabredeter Bankrun ahmt nicht nur das Verhalten der Bürger in der Krise nach, er kann auch durchaus zu einer ausgewachsenen Krise führen.

    Eine Bank, die Guthaben nicht mehr auszahlen kann, ist nicht nur de facto, sondern tatsächlich rechtlich pleite! Gerät eine Bank ins Wanken, kann Massenhysterie folgen. Und im Vergleich zu M3 genügen relativ kleine Summen, die zusätzlich punktuell abgehoben werden.

    Allerdings soll man sich auch nicht der Illusion hingeben, dass 10.000 Leute, die je 500 Euro abheben, da irgend etwas ausmachen, denn da kommen mal gerade 5 Mio. zusammen. Ein paar Größenordnungen höher muß man da schon heran gehen. Aber wenn ein paar Milliarden in einem kurzem Zeitraum zusätzlich an Barabhebungen erfolgen, kann es schon gefährlich werden.

    Nur nochmals: Das System ist sicher nicht perfekt. Doch deswegen zerstöre ich doch nicht das ganze System als solches, solange ich nichts besseres habe. Wir alle sind auf ein funktionierendes Bankensystem und eine halbwegs laufende Wirtschaft angewiesen.

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  4. @ Nermbercher Diddlasbadscher,

    dass die Nachfrage nach Bargeld in (während) der Finanzkrise derart angestiegen ist, war mir so noch garnicht bekannt. Pleite ist die Bank, wenn ihre Sicherheiten bei den Zentralbanken nicht mehr akzeptiert werden. Deshalb wurden die Bestimmungen "gelockert", damit die Pleitebanken sich weiterhin mit Geld versorgen können. Bekanntlich reichte das natürlich nicht aus, sodass die "Bankenrettungsschirme" aufgespannt wurden.
    Einen wie auch immer organisierten Bankrun halte ich für das kleinste Übel, da es um diesen auszulösen schon im Vorfeld zu einer massiven Geld(Kredit)krise kommen muss. Warum also ein derartiges Gesetz? Das kann eigentlich nur an die Adresse der Medien gerichtet sein, damit Schlagzeilen wie "Banken wieder pleite, rettet euer Geld" nicht erscheinen. Dabei genügt natürlich schon der erste Teil der Schlagzeile, um die Bargeld u. Edelmetallnachfrage in die Höhe zu treiben. Wohin dann aber mit dem vielen Bargeld, wenn wir unsere Sparbücher aufgelöst haben? Die Tresor und Sicherheitsbranche wird dann einen richtigen Aufschwung erleben, nehme ich an. Und die großen Geldvermögen, die in die Millionen und Milliarden gehen, wie und vor allem als was werden die dann "eingelagert" ? Zumindest hier in D kann ich mir einen echten Bankrun nicht vorstellen, vorher wird noch etwas anderes, großes passieren!

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  5. Nermbercher Diddlasbadscher26. Dezember 2010 um 21:58

    Schade, dass es im Internetz fast immer so abgeht, dass jeder Beitrag, der von jemanden mit "Ahnung" praktisch umgehend von jemanden ohne "Ahnung" relativiert wird.

    Beschäftige dich bitte erst mit dem Thema.

    Das Zauberwort heisst: zahlungsunfähig. Und das kann sehr viel schneller gehen, als manch ein Laie so denkt und durch genau so einen Unsinn ausgelöst werden.

    Es kann sogar passieren, dass von jetzt auf gleich die gesetzliche Mindestdeckung unterschritten wird und dieser Laden dann von Amts wegen geschlossen werden muss.

    Mehr sage ich dazu nicht. Will ja nicht auch noch Tippgeber sein. Das Thema ist hochgefährlich.

    Wer mit solchen Dingen spielt, macht es entweder aus reiner Dummheit oder aus kriminellen Motiven heraus.

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  6. würden die Banken das tun, was sie tun sollten, hätten wir das Problem doch garnicht. Übrigens hübsche Übersicht:
    http://www.start-trading.de/bankenpleite.htm

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  7. Nermbercher Diddlasbadscher26. Dezember 2010 um 23:18

    Fassen wir zusammen, was du zu sagen hast und auf welcher Grundlage du hier etwas zum Thema sagst:

    ...war mir so noch nicht bekannt... = Nichtwissen

    ... kann ich mir .. nicht vorstellen ... = Bewertungen ohne Grundlage

    .. würden die Banken das tun, was sie tun sollten, hätten wir das Problem doch garnicht... = Vermutungen und Unterstellungen auf der Basis von rein gar nichts

    Einfach mal die Klappe halten, wenn man keine Ahnung hat. Danke

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  8. Hey Nermbercher, ned so rüd, OK?

    "Wer mit solchen Dingen spielt, macht es entweder aus reiner Dummheit oder aus kriminellen Motiven heraus."

    Mit Verlaub, das ist zu kurz gegriffen - die dritte, weit wichtigere Motivation hast du vergessen: Das Misstrauen der Bankkunden und ihre existentielle Sorge um ihr Geld, gewachsen und verursacht durch eine Finanzkrise, die nicht von diesen Bankkunden verursacht wurde. Ich weiß, es gibt genügend Finanz-Insider, die ebendiese massive Verunsicherung (gerade der sogenannten ‚kleinen Leute‘) unter besagte „reine Dummheit“ subsumieren; ich bin geneigt, so eine Haltung unter „reine Arroganz“ zu subsumieren.

    Den Leuten, die damals die niederländische DSB „gestürmt“ haben (= Vorgeschichte zu dem aktuellen Gesetzesvorhaben, siehe Link zu ZeroHedge im Post), ging schlichtweg der Hintern auf Grundeis, nachdem die Bank in Verruf geraten war wegen betrügerischer Praktiken bei der Hypothekenvergabe und ihr eine Klagewelle drohte. Ein Branchenkenner (nachzulesen im verlinkten Artikel) hat daraufhin die Kleinanleger aufgerufen, ihre Einlagegelder abzuheben und in Sicherheit zu bringen. Hätte ich auch gemacht, erst recht wenn ich als Kunde gewusst hätte, dass bei jener Bank die Einlagen nur bis 100.000 Euro garantiert sind. Ist das jetzt dumm? Oder kriminell? Oder einfach Notwehr?

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  9. Nermbercher Diddlasbadscher27. Dezember 2010 um 00:29

    Ob etwas Betrug ist oder nicht, wäre über Vermutungen hinaus gerichtlich festzustellen. Ob das Misstrauen von Kunden berechtigt ist, ist ja gerade die Frage. Lautstarke Spekulationen sind da eher schädlich und führen dazu, dass Leute Geld abheben und damit ggf. eine Krise erst herbei führen, statt vor ihr zu flüchten.

    In Deutschland beispielsweise hat es nie eine Kreditklemme gegeben, trotzdem wurde eine Menge darüber lautstark spekuliert.

    Du hast 100.000? Dachte, du wärst vollkommen arm.

    "dumm-kriminell-Notwehr?" Weder noch. Sein Geld aus Angst abzuheben ist doch etwas vollkommen anderes, als eine Massenhysterie anzuzetteln. Von der redet dein Artikel und von diesen ist in gewissen Kreisen (Infokrieg) bis Anfang Dezember die Rede gewesen.

    Für kriminell halte ich es, eine Massenpanik schüren zu wollen, wie es diese Kreise tun wollten - damit aber wenig Erfolg hatten. Für dumm halte ich es, sich an so etwas zu beteiligen oder dem das Wort zu reden.

    Und Notwehr hat damit gleich gar nichts zu tun.

    In Gelddingen haben Emotionen nichts zu suchen.

    Bei uns gibt es unterschiedlich organisierte Einlagensicherungsfonds, die die meisten Kunden, insbesondere die, die gar kein Geld haben, entweder nicht kennen oder nicht verstehen.

    Jeder Kunde ist hinsichtlich seines Barguthabens bis 30 Mio. bei den privaten Banken abgesichert.

    Die gesetzliche Absicherung ist viel niedriger, nämlich bis 50.000 je Kreditinstut zu 100%.

    Auch bei den Sparkassen u.a. gibt es eine Institutssicherung im Rahmen des Haftungsverbundes mit den Landesbanken. Dieser ist jedoch finanziell am schwächsten aufgestellt, während gleichzeitig dort die meisten kleinen Konten existieren. Deswegen trifft ein Bankrun ziemlich sicher die kleinen Leute am Härtesten.

    http://www.tagesgeldkonto24.de/tagesgeldkonten-sicherheit/

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  10. “Du hast 100.000? Dachte, du wärst vollkommen arm."

    Jetzt bitte nicht das Niveau hier mutwillig absenken! Ja, ich bin arm, habe weder 100.000 noch 10.000 Euro irgendwo gebunkert, pflege mich aber dennoch in Finanzdingen zu informieren und mir eine Meinung zu bilden, so gut es eben geht, wenn man kein Finanzexperte ist. Ich schrieb "hätte", d.h. im Konjunktiv. Auf polemische Bemerkungen zu meiner schlechten wirtschaftlichen Lage kann ich gern verzichten.

    "In Gelddingen haben Emotionen nichts zu suchen." Aha. Was soll dann der gemeine Bürger mit seinen Ängsten machen, wo er sie nun mal hat? Etwa "Vertrauen aufbauen", wie es 2008/09 gebetsmühlenhaft gepredigt wurde, nachdem sein Vertrauen nachhaltig erschüttert worden ist? Ist Vertrauen nicht auch etwas Emotionales?

    Wieso werden dem 'kleinen Mann' - gern auch der 'kleinen Frau' - die Zusammenhänge nicht so erkärt, dass er halbwegs folgen und seinen Ängsten mit Vernunft gegensteuern kann? Ich weiß, ich weiß, weil all diese Zusammenhänge doch "viel zu komplex" (hieß und heißt es unentwegt) seien, als dass der kleine dumme Mann sie verstehen könne. Na dann - darf sich keiner wundern, wenn der kleine Mann eben unterkomplex reagiert.

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  11. Weißt du, was ich an deinem Blog so mag, Mrs. Mop? Die angenehme Mischung aus teils amüsanten, herzerwärmenden Alltagsgeschichten und ab und an ein Reizthema für zwischendurch! Hach, schön ist`s bei dir...bitte auch nächstes Jahr so weitermachen!!!!
    Zum Thema Banken und Geld möchte ich nur soviel sagen: MEINER MEINUNG (extra hervorgehoben!!!) nach hat sich unser Verständnis von Geld (und damit auch von Banken) im Laufe der Zeit völlig pervertiert. Geld ist längst nicht mehr nur Tauschmedium, sondern "systemrelevant" und "alternativlos".

    "Doch deswegen zerstöre ich doch nicht das ganze System als solches, solange ich nichts besseres habe. Wir alle sind auf ein funktionierendes Bankensystem und eine halbwegs laufende Wirtschaft angewiesen."
    Es gibt einige versierte Vordenker, die durchaus Alternativen aufzeigen...ich für meinen Teil erkenne beim Durchdenken dieser Alternativen leider immer wieder, wie sehr unsere Gesellschaft von dem hier herrschenden, m.E. falschen Geldverständnis geprägt ist...Geld ist nicht mehr nur Mittel zum Zweck bzw. Tausch, sondern an sich sinnstiftend. Dazu noch Parolen wie "Geiz ist geil" und weg ist das Verständnis von Wert und Wertschöpfung...

    Sorry für den langen Erguss!

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  12. Erst les ich das http://feynsinn.org/?p=6368, jetzt die Kommentare hier... ich kann nur sagen: passt.

    Wo promotierst du denn dieses virtuelle Wohnzimmer, dass hier regelmäßig solche Experten auftauchen :)?

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  13. @ Nermbercher Diddlasbadscher,

    bitte schau dir das bei gelegenheit mal in voller länge an.
    trailer hier:
    http://www.youtube.com/watch?v=6E6M3Wsyhro

    Und dann denk nochmal drüber nach, wer hier die kriminellen sind.
    danke
    und gruß bel.

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  14. Nermbercher Diddlasbadscher27. Dezember 2010 um 17:50

    @ bel
    Sorry Bel, es gibt eine merkwürdige Spezies im Internetz, die mich persönlich immer an Jungpisaner erinnert.

    Das sind diese, die andere auf dünnster Basis kritisieren, die aber ihre Gedanken dazu aber leider, leider nicht in Worte kleiden können, aber IMMER auf ellenlange DuRöhre-Filmchen verweisen, aus denen der Kritisierte sich dann selber die Gegenargumente heraus suchen soll, die der Kritikaster nicht hat.

    Abgesehen davon würde es, wie oben erwähnt, nicht rechtfertigen, gegenüber etwaigen Kriminellen nun selber kriminell zu werden. Das wäre nämlich Faustrecht und Selbstjustiz.

    Ausgangspunkt war zudem: Jeder von uns benötigt ein funktionierendes Bankwesen. Wer das zu diskutieren versucht, hat sich selber darum gebracht, ernst genommen zu werden.


    @Juschi

    Ob die von dir angesprochenen Personen nun besonders versiert oder Vordenker sind, sei mal dahin gestellt, wenn sie die Tauschwirtschaft oder die Naturalwirtschaft predigen. Einer von denen studiert meines Wissens noch und das mit mässigem Erfolg. Solche Ideen sind einfach weltfremd.

    Vielmehr geht es darum, weltweit gesellschaftliche Regeln und Bankregeln durch zu setzen, die eine Wiederholung ausschliessen. Dabei gibt es Fortschritte, allerdings noch keine ausreichenden.

    @Mrs. Mop
    Was hast du denn für Fragen?

    Damals gab es ein finanzielles Monstrum, das du dir in deinen wildesten Träumen nicht vorstellen kannst.

    Ursache war -grob gesagt- ungezügelte Spekulation mit gehebelten Produkten, die niemand mehr durchblickt hat.

    In der Folge wusste niemand bei den Banken mehr, welcher Gegenüber noch liquide war. Bis dahin liehen sich die Banken gern über Nacht Geld, weil die Zinsen untereinander höher waren. Das brach für Monate vollkommen zusammen.

    Der Appell von Merkel, "Vertrauen" zu haben in den geschaffenen Schutzschild und die Gesellschaft war vollkommen richtig. Ohne das hätte es zur Massenpanik kommen können und diese hätte die Banken von der anderen Seite unter Druck gebracht.

    Dass der US-Immobilienmarkt vollkommen aus den Fugen war, konnte man allerdings schon Jahre vorher sehen, wenn man wollte. Und er wird auch noch Jahre benötigen, um wieder einigermassen zu funktionieren.

    Leider ist die Überwachung von Kreditderivaten jedoch lange noch nicht so weit fortgeschritten, wie sie sollte. Dir Krise schwelt weiter und es ist nicht ausgeschlossen, dass sie erneut ausbricht.

    Was man tun kann, ist eigentlich ganz einfach: Wenn man vielleicht wochenlang kein Geld abheben kann oder sich nicht frei in den Strassen bewegen kann, wird man einiges benötigen. Das wäre der Ernstfall - sich auf den vorzubereiten und zu hoffen, dass er nicht kommt, ist sicher ein guter Plan.

    Finanzielle Vorbereitung ist vom Einzelfall abhängig. Für jemanden, der kein Geld hat, macht es sicher auch wenig Sinn, das dann auf mehrere Insitute zu verteilen.

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  15. da war doch was:
    http://bankrun2010.com/

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  16. Nermbercher Diddlasbadscher27. Dezember 2010 um 21:23

    Lasst euch nicht zum Instrument von solchen Leuten machen.

    Die dritte Möglichkeit ist, dass sie nicht wirklich wissen, was sie tun.

    Auch ihr braucht die Bank um eure Ecke. Und die hat meist relativ wenig mit der Krise von 2008 zu tun.

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  17. @ach herrjeh, du armes nürnberger würstchen,


    da ist dir wohl jemand auf'n bankerschlips getreten? Upps, tut mir leid.
    Deshalb hier noch in aller ausführlichkeit: der film "let's make money", dessen trailer ich wagemutig und wortkarg verlinkt habe, lief mit großem erfolg im kino. Gedreht und produziert wurde er VOR (in Worten V_O_R) der finanzkrise.

    Rausgekommen ist er genau zu der zeit, als die merry boys on the tradingfloors die hosen getrichen mit many merde voll hatten, was ich damals in meinem miesbezahlten job jeden tag live und in farbe miterleben durfte; ich durfte mir auch damals ansehen, wie sie panik aus allen poren schwitzen und anhören, wie sie gedachten ihr in CDSWAPS angelegtes vermögen zu retten - natürlich auf kosten ihrer kunden.

    nein, wie die hausherrin bin ich arm - an geld, - meine these habe ich über eine bankerin des 15. Jh. geschrieben - zur info: das war damals, als das geld noch genau soviel wert war, wie der stoff aus dem es bestand und damals gab es ein motto in der zunft: per l'onore e utile! Heute sind diese guten alten zeiten vorbei, und an die erste hälfte des mottos erinnert sich der berufsstand auch nicht mehr. - Kein wunder, dass umgangssprachlich banker schon zum bankster wurde.

    Hättest du dir im trailer alles mal kurz angucken können, oder in der langfassung auf DVD, aber dazu bist du, im gegensatz zu anderen hier zu faul.

    Deine sorge geht nur darum, dass deine wahscheinlich nicht minder prekäre existenz und deine drei groschen sicher sind. Nicht um das, was eigentlich passiert, auf dieser welt und wer für was bezahlt, ausserhalb der mauern von Nürnberg, einer stadt, die schon im 15.Jh auf allerkleinste regelte, wie groß die gartenhäuselchen zu sein hatten. - Ich finde das sagt alles.


    So und jetzt geh ich belustigt ins bett, natürlich putz ich mir die zähne vorher, nach dieser kräftigen mahlzeit und überlasse es der hausherrin die abgenagten knochen oder den ganzen post wegzuräumen;-)

    bel

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  18. Guten Morgen, bel. Ich hoffe, dein Tag beginnt ebenso erfrischt wie meiner ;).

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  19. Nermbercher Diddlasbadscher28. Dezember 2010 um 10:59

    Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  20. "In Gelddingen haben Emotionen nichts zu suchen."

    Warum leisten wir uns da überhaupt noch diese Kaffeesatzleser, verkleidet als Börsen-"Experten"? Die den Wert eines Unternehmens deshalb auf- oder abwerten, weil sie von ihrem Nachbarn gehört haben, dass dieser jemanden kennt, der glaubt, jemanden flüstern gehört zu haben, dass ...

    Ich fand den Pispers da sehr treffend, der dazu nur bemerkte: "Früher hat dieses Gesindel auf der Kirmes im Zelt gesessen, mit ´ner Glaskugel."

    http://www.youtube.com/watch?v=ko5CCSomDMY

    Hat Geld wirklich nichts mit Emotionen zu tun? Du kaufst ein Produkt X - Dir scheint also der Preis (in Geldeinheiten) dafür angemessen oder gar "günstig" zu sein. Obwohl mich dieses Produkt X denselben Preis kosten würde, erscheint mir der Preis nicht angemessen, ich kaufe es nicht. Obwohl ich das Geld dafür hätte. Keine Emotionen?

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  21. Nermbercher Diddlasbadscher28. Dezember 2010 um 15:57

    Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  22. Hier wird nicht randaliert. Wer es tut, fliegt raus.

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  23. Nermbercher Diddlasbadscher28. Dezember 2010 um 20:09

    "Randaliern" - I!

    Dia hölfi glei nei in dia Schlabbn! Sabbalodd, oan Schmarrn! Dua aafgschdellder Mausdreeg, derwo ka Ohnung vom Dudn und Blosn handduad, der sitz do dei Hiftholder zua eng, gö. Wennst oannen sperrn wuilst, do nim dera her, derwo mi beleidigt hed un ned ano umkeat, Kruazituaknnochoans.

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  24. Waunst koa rua ned gibst sogis am humml indera wallschdraß.

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  25. Nermbercher Diddlasbadscher28. Dezember 2010 um 23:32

    Stell einfach meine Kommentate wieder her, anstatt Unsinn darüber zu erzählen.

    Hummel? Nürnberg? Is grad kei Biagortnwedda nit. Oda was moanst.

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  26. Nermbercher Diddlasbadscher29. Dezember 2010 um 00:00

    HÄ?

    Is hier Rate-mal-mit-Rosenthal? I nehma das rosa Schweinderl.

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  27. Nermbercher Diddlasbadscher29. Dezember 2010 um 00:12

    Ich war sehr ruhig, nett und höflich. Aber du hast hier jeden Käse stehen lassen, der mich persönlich angegangen hat.

    Vielleicht hattest du einfach einen schlechten Tag.

    Man kann ja wohl schlecht den dritten Kommentar (-> kausal) dafür her nehmen, dass der erste gelöscht wurde - so wie du das hier machst.

    Das ist die Umkehrung von Kausalität. Kannst ja mal drüber nachdenken, was es für ein Wort dafür gibt. ;) :P

    Und nach wie vor, was willst du mir mit einem Hummel, kenninet. Willst du mir drohen oder mich einladen oder was? Nix davon beeidruckt mi. Ein Schmarrn.

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  28. Du bist weder ruhig noch nett noch höflich rübergekommen. Deinen tatsächlichen Sachverstand in puncto Bankwesen kann ich micht beurteilen, aber wer meint, sein Sachverstand gäbe ihm das Recht, mit einer Bugwelle von Herablassung daherzufahren, bloß weil andere, deren tatsächlichen Sachverstand ich ebenso wenig beurteilen kann, eine andersläufige Meinung artikulieren, ist mir unsympathisch.

    Im übrigen reagiere ich empfindlich auf völlig überflüssige, flapsig sein wollende, herablassend rüberkommende Kommentare zu meiner prekären Lebenssituation. Dies habe ich dir deutlich zu verstehen gegeben. Wer dann noch nicht mal so viel Anstand in den Knochen hat, sich für einen solchen entgleisten Kommentar zu entschuldigen, bei dem frage ich mich, ob er möglicherweise Frostbeulen an der Stelle hat, wo andere Menschen Fingerspitzengefühl haben.

    Frostbeuliges, Großmäuliges und Herablassendes wird künftig kommentarlos gelöscht.

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  29. "Economy is psychology" oder so ähnlich… Hat Psychologie mehr mit Verstand zu tun? - oder mehr mit Gefühl, Emotion? Ich bin mir da sooo unsicher ;-)
    Wer kann helfen?

    @Nermbercher
    Du hast ja recht (Mrs. Mop hat mich leider um 'n paar [vermutete] Hochlichter gebracht :-() und vom Stil her war die Diskussion recht herzlich erfrischend - doch leider: Man kann nur von einer kleinen Minderheit Verstand, Vernunft und Kenntnis erwarten(!) -

    Grundsäzzlich mein isch: Merr kann sisch doch aus Spass anner Freud haue ohne sisch gleisch bees zu werde, oder?

    Ergebnis eins: Das was Du so schön und recht kritisiert hast; Ergebnis zwei: All' die Schoiße die in der Realität passiert und die hier und andernorts wie Kaugummi lang gezogen, durchgekaut und aufgeblasen wird. Bleibt für mich die Frage:

    Ei warum iss dess so?

    Vieleischd weil die Mensche nix anners sinn als durchschniddlich aanssiebbzisch hoch …?

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  30. Nermbercher Diddlasbadscher29. Dezember 2010 um 10:16

    Solange Frau Blogwart hier missliebige, aber freundlich im Ton gehaltene Kommentare löscht, gleichzeitig aber Beleidigungen stehen lässt und Repliken drauf nicht zulässt, ist das Niveau dadurch selbst bestimmt.

    Zudem werde ich hier für mein Fachwissen beleidigt, na danke.

    Und wenn ich mich hier obendrein verbiegen müsste, um Posts abzugeben - allein diese deine Vorstellung ist schon ziemlich krank.

    So lange du das nicht kapierst - scheiss drauf hier zu posten.

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  31. Nermbercher Diddlasbadscher29. Dezember 2010 um 10:57

    Ach und noch was: Als Wissenschaftlerin, die du zu sein behauptest, sollte man aber schon einen Unterschied sehen zwischen zitierfähigen Fakten, abgeleiteten Thesen und den daraus zu ziehenden Schlüssen und dem dem gegenüber stehenden faktenfreien Gemisch aus breiter Polemik gegen Banken und persönlicher Beleidigung. Das springt doch geradezu ins Auge! Hast du vergessen, wie man wissenschaftlich arbeitet?

    Ich werde hier erst wieder posten, wenn ich sehe, dass du deine Einstellung gegenüber Leuten änderst, die dem üblichen Internet-Geschwätz mal ein paar Fakten entgegen halten.

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  32. @Nermbercher

    ich denke, wer austeilt sollte auch einstecken. es ist letztendlich immer das gleiche problem. schuld sind die anderen. lies einfach mal deine einträge durch und hinterfrage dich mal selbst. bei einem funken eigenkritik sollte dir etwas auffallen.

    desweiteren ist dies das blog von mrs mop. ihr blog, ihre regeln. fertig aus vorbei. niemand zwingt dich hier zu schreiben.

    übrigens. ich zweifele dein wissen nicht an, hab allerdings auch eine etwas andere meinung. plotin hat mal gesagt: je besser jemand ist, um so bescheidener beträgt er sich gegen andere.

    in diesem sinne.

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  33. Ei da war doch ebbes mit'ner Microwelle? ;-) Schon vergesse?

    Sei ned bes - Du hasd Dei bestes versuchd! Du kennst sicher ach des Sprischword: "Perfektion weckt Agression!", gell? - also: Noch mehr Fachwissen bidde (isch gugg nedd gern in die Röhre [außer bei Musigg, gell]), viele, zu viele brauche dess!

    @bel

    Vorabwarnung: Ich will Dir nich annen Hals, gell? Aaaber … "[…] als das geld noch genau soviel wert war, wie der stoff aus dem es bestand und damals gab es ein motto in der zunft: per l'onore e utile! Heute sind diese guten alten zeiten vorbei, […]" Erinnerung malt mit goldenem Pinsel, gell. Früher, da lag im Winter immer Schnee und es war schön, und die Sommer waren heiß und auch schön … und das Geld wurde vom "Präger" geprägt nach seinen Sinnen und Bedürfnissen und Wert war's … 'n Scheiß, ganz nach Bedarf, oder? Jens Berger iss sicher nich die letzte Instanz aber es erstaunt mich schon, wie strunzdoof der Kerl sein muss nach Meinung einiger Kommentatoren!

    @Mrs. Mop
    Ich hätte nix dagegen, wenn Du mehr zuliesest. Wie sacht noch der "Nick Anonym": Wer austeilt muss auch einteilen können … oder so …

    PS.: Den Nick Anonym, den würd' ich nich akzeptieren. Die Gründe hast Du selbst erschöpfend dargelegt.

    Gut's Nächtle

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  34. Nermbercher Diddlasbadscher29. Dezember 2010 um 22:17

    Okay, da ich mehrmals direkt angesprochen wurde und auch meine letzten Beiträge von gestern abend hier wieder veröffentlicht wurden, gehe ich davon aus, dass das der Ansatz einer Einstellungsänderung ist und dass die fälligen Entgegnungen nun möglich sind. Fangen wir hinten an.


    @ Anonym
    Sieh dir meine Beiträge zum Thema an: klar, sachlich, faktenreich und sogar mit Quellen untermauert - und ganz neutral als Info. An sich gibt es da weder etwas dran zu rütteln, noch zu diskutieren.

    Eben deswegen habe ich das ja so formuliert - in der Hoffnung, dass mir kein Besserwisser eine Tapete aus Buchstabensuppe serviert, auf die man dann ellenlang antworten muss.

    Sämtliche Antworten waren jedoch emotional, was übrigens beinahe passiert, wenn einer wenig Sachkenntnis hat. Es ist sozusagen eine Axialverschiebung: Fehlt es auf der rationalen Seite, wird emotional geantwortet - hier für den aufmerksamen Beobachter auch ganz klar zu sehen.


    @ Vogel
    Das "gemeine Volk" reagiert emotional - aus eben dem Grund, wie geschildert. Deswegen stimmt der Spruch auch nicht, dass die Wirtschaft reine Psychologie sei. Frau Merkel hat das ja auch nicht der Wirtschaft erzählt, sondern der Bevölkerung. Wirtschaft hat immer nur mit Zahlen zu tun oder hat schon mal einer gehört, dass ein BWLer nur dann durch den NC kommt, wenn er besonders emotional veranlagt ist? Jeder Businessplan enthält den Punkt, an dem es zum Gewinn kommen soll und das HGB verpflichtet jede Firma zum Gewinnstreben. Denk mal über mein Fazit nach: Immer wenn Emotionen in der Wirtschaft ins Spiel kommen, geht es entweder schief oder die Sache wird wackelig. Und über so ein Thema scherzt man auch nicht.


    @ Lutz H.
    Den einzigen, der hier im Faden Fakten gebracht hat "Kaffeesatzleser" zu nennen, find ich ächt witzisch. Eidangschee

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  35. Nermbercher Diddlasbadscher29. Dezember 2010 um 22:18

    @ bel
    Weißt, Du disqualifierst dich nur selber. Dir wurde ja noch vorher gesagt, dass man sich mit Filmchen nicht retten kann, wenn man keinen Schimmer hat.

    Und prompt fällst du mit deinem Film auch auf die Nase. Das Thema hiess "Bank-Run" und damit hat dein Film etwa soviel zu tun wie ein Wurstverkäufer bei Aldi mit dem Metzgermeister vom Schlachthof. Das ist schlicht Thema verfehlt. 6, setzen. Genau so gut hättest du einen IHK-Lehrfilm über den Beruf "Bankkaufmann" bringen können. Deine ganze Tapete ist überflüssig.

    Du zeigst auch genau, dass die Ursache all deiner Aussagen der Film ist, der in deinem Kopf abläuft, dass alle Banker Gangster wären. Das hat mit der Realität jedoch nichts zu tun.

    Und weil du selber merkst, dass deine "Argumente" äusserst spärlich sind, probierst du es eben auf der emotionalen Ebene. Gegen Banker im allgemeinen und Nürnberger dann auch noch.
    Nun: Das ist deine Projektion, mein Kleiner. Ich hatte weder gesagt, ich sein Nürnberger (der Grund für den Nick ist ein anderer), noch Banker.

    Mithin ist nun absolut nichts an deinem Beitrag, nicht einmal an deinen Beleidigungsversuchen. Er hat keinen Sinn und keinen Inhalt und hat nur einen sinnlosen Streit in die Welt gesetzt, auf den Mr.Mop herein gefallen ist und obendrein ihrerseits emotional Stellung bezogen hat.


    @ Mr.Mop
    Dieser ganze Unsinn ist überflüssig, vor allem auch, dass ich hier noch angegriffen werde und mir hier ein Rechtfertigungsdruck auferlegt wird, dem man sich in einem Dutzend Posts zu stellen hat. Ich habe einen Sachbeitrag geliefert mit jeder Menge Fakten. Für die Filme, die in anderen Köpfen ablaufen, bin ich nicht verantwortlich. Ich habe darauf jede Menge unsachliche Kommentare bekommen. Dabei wollte ich schlicht ein Fachmanns-Post in die Welt setzen, das keine Fragen offen lässt. Es ist aber ein zu wichtiges Thema, um es irgendwelchen Schwätzern zu überlassen. Man steht dann vor der Wahl, entweder gar nichts zu sagen oder den Leuten auf einer andeutungsweise ähnlichen Ebene zu antworten ohne die Sachebene völlig zu verlassen. Wenigstens hat der Herr Vogel verstanden, wie immens wichtig das ist und dass es an der von mir aufgezeigten Sachebene wenig zu rütteln gibt.

    Ansonsten wüsst ich auch nicht, dass ich dir irgendwie deine wirtschaftliche Lage vorgehalten hätte - das hast du dir selber in deiner Empfindlichketi so zusammen gereimt.

    Tja und dein Job. Jedem Ende wohnt ein Anfang inne und jedes Ende ist eine neue Chance. Positiv denken. - Wurde ja schon gesagt. Selber zu kündigen, war sicher nicht die beste Idee, denn das wird vermutlich zu einer Sperrzeit bei der Stütze führen. Versuch es besser so umzubiegen, dass es eine Kündigung deines Bosses war und melde dich dann umgehend arbeitslos.

    Ansonsten wünsche ich Dir, dass dein Weg dich beruflich wieder mehr in eine Richtung führt, die dir liegt. Und genau darin liegt die Chance dabei. - Eine neue Tür wird sich öffnen. ;)

    Guads Nächdl zsamma

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  36. @Nermbercher
    Bin isch Herr Vochel, Frau Vochel, nur Vochel?? Isch wes dess selber nedd - iss ach egal, fir Disch: Vochel (Vogel), dess reischt.

    Jezz ernst. Einspruch, Euer Ehren:
    "Das "gemeine Volk" reagiert emotional" sacht wer? (Sara…)Aladin?, Welches Gen? Rechts unten?
    "Wirtschaft hat immer nur mit Zahlen zu tun" soso, deshalb geht in der Wirtschaft auch nix schief, weil, dess kammer alles reschne, gell?
    "Immer wenn Emotionen in der Wirtschaft ins Spiel kommen, geht es entweder schief oder die Sache wird wackelig." Isch glab, es iss schonn emol 'was schief gegange, gell? Hochdeutsch: Eben!

    Menschen wollen einfach nich akzeptieren (isch du' misch da ach immer schwer), dass Sie's über 'nen durchschnittlich einssiebzig hochgestapelten Zellhaufen nich hinaus kommen. Unser Stammhirn hat halt <100 Mio Jahre Geschichte "in den Knochen usw. Keine Quellen(!) - gugg Dich mit offenen Augen um oder beschäftige Dich mit Psycho…! (2 meiner Kizz Medizin [mit Psycho…], 1 Kid Psycho, eine Schwiegertochter in spe dto., ich selber ein halbes Leben lang Marketing, Werbung, Produktentwicklung, Verkauf … ) Bitte fang' nich an zu rationalisieren, zu vernünfteln, zu verstandeln - bei mir hilft das eh nix - und Du stellst Dir nur selber 'n Bein! (Geständnis btw: Ich bin nur zum Teil 'n Supermän, der andere Teil von mir iss so 'was von abgestürzt, hat so'was von daneben gehauen … "Eben!").

    Kopf hoch, emotionalisier 'n bisschen ;-), sei locker, bleib Mrs. Mop (und "uns") erhalten. Wir wollen uns aneinander reiben. *hach*

    Guten Rutsch Euch allen. Ich bin ab 4ten für 6 Wo glücklich (ohne Händi, ohne PeeZee - isch les' nix nach, die Weld kann misch 6 Woche *aAl* *freufreufreu*). Hier noch'n Furz von mir (man beachte die Beinarbeit, tlw. sehr schön im Bild zu sehen). So geht's mir die nä 6 Wo!!

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  37. Ich bitte darum, Blähungen aller Art anderswo abzusetzen.

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