Montag, 4. Juli 2011

Göttergaben


Die Griechen müssen sich jetzt schleunigst etwas einfallen lassen. Bevor es zu spät ist. Und das könnte schnell der Fall sein, nachdem gestern bekannt wurde, dass die EU-Bürokratie und die hinter ihr stehende Finanzfront beabsichtigt, die Demokratie (oder das, was davon noch übrig ist) in Griechenland abzuwickeln.

Solange der Volkssouverän also noch etwas zu melden hat und nicht in Bälde tatenlos dem Ausverkauf seines Landes, seiner Inseln, seiner Akropolis und sonstiger Vermögenswerte zuschauen muss - dann nämlich, wenn in Griechenland künftig alle Gewalt von den Banken ausgehen wird - solange sollten sich die Griechen auf Werte besinnen, die ihnen - noch - gehören (wer weiß wie lange noch) und daraus ordentlich Kapital schlagen. Das Stichwort heißt: Einkünfte generieren.

Denn noch haben die Griechen die Urheberrechte an ihrer Mythologie, an ihren Göttern und Planeten. Diese Rechte sollten sie sich schützen lassen, und zwar besser heute als morgen, bevor über der altehrwürdigen Akropolis ein Schild mit der Aufschrift Disneyland prangen wird. Noch verfügen die Griechen über gut gefüllte Götterregale, wenngleich diese bereits in der Vergangenheit schamlos geplündert wurden.

Ich sage nur: Apollo. Apollo, Gott des Lichts, Beschützer der Künste und der Musik? Von wegen. Gott der Brillengestelle, des deutschen Mineralwassers und des NASA-Raumfahrtprogramms. Haben die den Griechen für den mythologischen Namensmissbrauch auch nur einen Cent gezahlt? Natürlich nicht. Griechen, passt gut auf eure Götter auf, bevor die NASA oder die EZB oder der IMF kommt und euch die Götter vor der Nase wegprivatisiert. Weil, dann machen die falschen Leute Kasse, jene, die euch sowieso das Hemd ausziehen, und wenn nicht alles täuscht, sind sie jetzt bei eurem letzten Hemd angekommen.

Stellt euch nur vor, in welche milliardenschweren Unkosten sich die ganzen Markenartikler stürzen müssten, wenn sie die von euren Gottheiten geklauten Namen nicht mehr verwenden dürften und sich stattdessen Ersatznamen ausdenken müssten.

Denkt allein an Demeter! Macht euer Copyright fruchtbar und ertragreich!

Denkt an Hermes, den Gott der Diebe! Wer dessen Namen klaut, soll bitte fette Nutzungsgebühren blechen!

Habt ihr Nike vergessen? Zeigt denen, dass ihr auf der Siegerseite steht!

Daimon, dass ich nicht lache - kreiert einen neuen Slogan für die Bande, etwa 'Batterien sind Schicksal' und haltet die Hand auf!

Griechen, ihr seht, die haben alle eine gewaltige Achillesferse, die ihr umgehend monetarisieren solltet, bevor die mit ihren trojanischen Pferden bei euch aufschlagen, plündernd und brandschatzend in eurem Land spartanisches Sparen implementieren und am Ende von euch noch Tantiemen für das Abspielen von Udo Jürgens' griechischem Wein kassieren wollen.

Seid auf der Hut. Seid Ajax. Der war zwar nur ein Halbgott, aber für sein schallendes Gelächter bekannt. Wenn die euch für ihre Putzmittelmarke nichts bezahlen wollen - gut, dann lasst sie für ein stinkteures Rebranding zahlen und lacht euch tot!

Wehrt euch, kriegerische Amazonen beiderlei Geschlechtes. Ihr wisst, bei diesen Namensdieben gibt es eine Menge zu holen.

Bloß einen eurer Mythen solltet ihr nie, niemals aus den Händen geben: Behaltet unbedingt eure Büchse der Pandora! Lasst sie euch nicht abschwatzen, nicht für alles Geld der Welt. Ihr allein, Griechen, kennt den Inhalt von Pandoras Büchse. Ihr allein wisst, wann der richtige Zeitpunkt gekommen sein wird, das Richtige zu tun, Kairos sei mit euch und mit Syntagma Square.

Beim Zeus.

Kommentare:

  1. Die Griechen von Syntagma Square scheinen verdammt genau über den Inhalt von Pandoras Büchse Bescheid zu wissen.

    Am 3. Juli, dem Tag von Junckers' Ankündigung der feindlichen Invasion in Griechenland, gab 'The People's Assembly Syntagma' die folgende Warnung aus:

    "Syntagma Assembly issues warning to the Troika, banks and investors
    A revoked and dictatorial government that doesn’t represent the people of this country has just passed bills (Midterm Agreement, Implementation law) to sell up Greek public property and land, against the will of the vast majority of the people.

    We inform those who look forward to an investing opportunity that we will, in a very short time, overthrow this government and all responsible will answer for their crimes against the people and the country. Their bills and signatures are not valid. They have not been validated by the Greek people and they will not be recognized by the people.

    We warn any investor not to even think of coming near an auction or sale of our public property or land and furthermore not to purchase them. When we will regain the sovereignty of our country, they will lose whatever they purchased, and the money they paid in that illegal transaction will not be refunded.

    Moreover we warn them that until we regain control of the country, in the process of defending our rights, as they are mentioned in the Greek Constitution and in the internationally recognized Peoples’ Rights, we will proceed to all necessary actions (through our self-organization) to annul and sabotage their investment.

    No prospective investor should, therefore, dare to go on with any bargain shopping of public property and land in Greece, unless they realize the high risk of their investment. In this case, their investment will be “welcomed” in the country where any time someone takes away the freedom of the people, someone like Kanaris is born or a bridge is blown up, like that over Gorgopotamos river.

    The People’s Assembly Syntagma 3/7/2011"

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  2. Ein brillianter, scharfsichtiger Artikel mit einer gnadenlosen Analyse dessen, was von Juncker aufs Tapet gebracht wurde.

    Der Artikel nimmt schon jetzt vorweg, welchen medialen Spin die Angelegenheit in den nächsten Tagen bekommen wird, nämlich: Die Griechen hätten sich mehrheitlich genau das gewünscht, was ihnen jetzt von der EU, der EZB und dem IMF präsentiert wird.

    Der Artikel endet mit einer deutlichen Botschaft nach Syntagma Square:

    "Juncker's statements show us exactly what the Eurocrats have in mind. In order to save the Greeks from themselves, the EU must take over. The question now becomes whether the Greeks will tolerate their metaphorical disemboweling or whether there will be a continued public outcry."

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  3. Starkes Video. Es heißt "The end of fear". Das Video ist auf griechisch, und ich verstehe kein Wort, aber ich verstehe mühelos, worum es geht:

    "Wir haben keine Angst."

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  4. Noch ein Video, mit zwei Ärzten, die sich zu dem Tränengaseinsatz in der Metrostation am Syntagma Square äußern, auf griechisch. Ein Kommentator war so hilfsbereit, eine englische Zusamenfassung zu schreiben:

    "for the friends in other countries: when the video begins the man that speaks is a doctor that volunteer to help the protesters. he says that were a lot of protesting people with breathing problems, burns, and traumatic brain injuries. the second person that speaks is also a doctor and she says that they beg the police to stop using tear gas (cs gas) and the police answer was tear gas and fire in their makeshift clinic. They also said that the police was trying to obstruct them. The cs gas is verz toxic and it is forbitten to use it,according to geneva treaty, even in war. But the greek police units are using cs gas frequently. The white thing that you see in their skin is antacids.They use it to protect from the gas."

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  5. Keep Talking Greece zieht starke Vergleiche: Wie in einem billigen Stripperlokal zieht sich Griechenland Stück für Stück aus, während dem zuschauenden (und demnächst zugreifenden) Publikum der Speichel gierig aus den Mundwinkeln tropft.

    "The boys have started long ago to lick their lips unbrakedly. Rubbing their hands with a relentless shaking. Their shoes hit the floor with nervous impatience. Saliva running at the same pace the nude dancers of Folies Bergere move in front of them before the discovery of the miracle Viagra. Their eyes are ready to pop out, while their electrocuted brain cells calculate in frenetic speed: What? - How much? In half-fainted stage the greedy boys are ready to get their hands in Greece. To strip of Greece and rip it of with the blessing of the government. “To save the country” assures me the Greek PM, but I don’t understand the meaning of these words. Most likely, he doesn’t understand them either."

    "Greece is for sale at spot prices so it can get 50 billion euro revenues and pay back part of its 110 billion euro loan. Of course, should a second bailout be approved -as planned- at a similar height of appr. 100 billion euro, I wonder what will then Greece liquidate and privatize to pay it back. Most likely a politicians’ underwear and my worn out shoes."

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  6. KTG listet die griechischen Objekte der Begierde auf und sortiert sie nach deutschen und französischen Begehrlichkeiten:

    "The list of Greece’s sell-off is long: 39 airports, 850 ports, railways, motorways, sewage works, a couple of energy companies, banks, defence groups, thousands of acres of land for development, casinos and Greece’s national lottery.

    Also the list of ‘investors’ is long. Greek newspaper Proto Thema listed the German and French interests on Sunday.

    According to these lists, the Germans are interested in buying the rest of the Telecommunication Company (OTE), Solar energy companies, Post bank, Athens airport, Airports of Thessaloniki, Heraklion and mykonos, the Electricity company (DEI), the Greek Postal Company.

    Similar if not even longer is the list of the French bon vivants: Water Company in Athens & Thessaloniki, Athens Airport, Train-OSE, Thessaloniki Port, Greek Petroleum Company, Airport on Crete, Aeronautical systems, Tram network.

    Of course, they will be given priority in grabbing the best Greece has. We shouldn’t forget it’s Monsieur Sarkozy and Frau Merkel who hit the deal to save Greece indirectly but their own banks directly. According to Mid-Term Austerity Programme, adopted with threats and blackmails last week by 155 votes in the Greek Parliament, the liquidation of state assets will begin as soon as possible and with interval of 10 days."

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  7. Hi Frau Mop. Eine gute Idee hast du da.
    Leistungs- und Markenschutzrechte für alle!
    Im Deutsch-Leistungskurs mochte ich die griechische Mythologie sehr gerne und kannte alle Namen der Götter und Halbgötter und deren Funktion. Es sei angemerkt, daß Pallas Athene, die du letztes Mal ansprachst, nicht nur für die dem griechischen Licht entsprechende glasklare Vernunft steht, sondern auch für den Kampf. Das weißt du aber sicher. Dank dir erwachen jedenfalls ein paar Erinnerungen bei mir an diese Zeit.

    But now for something completely different:
    Ein kleines, stimmungsvolles Video aus Spanien gefällig? http://www.youtube.com/v/deh7VK7FP3I

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  8. KTG schließt mit den zynischen Worten:

    "No wonder European Council President Herman van Rompuy said Europe is sexy! Now that the Follies concluded their programme the dirty old audience went on stage and started dancing around. The group has a name. ”Assets Strippers”."

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  9. "asset strippers"
    Jetzt habe ich beim Lachen fast das Weizenbier auf den Teppich gespuckt.

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  10. Hallo R@iner, in dem obigen Post hatte ich zunächst noch einen rasanten kleinen Absatz über Pluto, bis mir grade noch rechtzeitig vorm Veröffentlichen einfiel, dass der ja in die römische Mythologie gehört.

    Danke für das schöne spanische Video.

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  11. Grünes Licht für die wertschöpfende Deregulierung in Griechenland:

    "Im Rahmen der Liberalisierung der sogenannten geschlossenen Berufe wurden in Griechenland die Beschränkungen bei der Vergabe von Taxi-Lizenzen aufgehoben.

    Laut dem neuen Minister für Transportwesen Giannis Ragkousis kann fortan jeder Interessent bei der zuständigen Bezirksverwaltung ohne weiteres eine Taxi-Lizenz beantragen."

    Eine ganz frische Entscheidung, gefällt am 2. Juli 2011.

    Der Amtsvorgänger von Ragkousis, Reppas, hatte sich das mit der Liberalisierung noch anders, nämlich regulierter vorgestellt und damit den Schutz der griechischen Taxifahrer vor Augen gehabt. Aber seit Papandreous Kabinettsumbildung ticken die Uhren anders und es wird alles nicht mehr so eng gesehen.

    "Es wird allerdings mit Reaktionen des Berufsverband der Taxifahrer von Attika (SATA / ΣΑΤΑ) gerechnet, der die Verhandlungen bezüglich der Angelegenheit als abgeschlossen erachtete. Der Verband hatte mit einer Bekanntmachung vom 10. Juni 2011 den Entwurf für das Präsidialdekret über den Betrieb von gewerblich genutzten Personenkraftwagen begrüßt und sprach von einem “Verhältnis des aufrichtigen Dialogs und der Kooperation” mit der damaligen politischen Führung des Verkehrsministeriums.

    Laut dem Verband erzielte der Erlass Reppas ein sicheres Berufsumfeld für alle Taxibesitzer, Beförderungsdienstleistung hoher Qualität für die Bürger, eine Aufwertung des beruflichen Ansehens und die Angleichung der Dienstleistungen an jene der übrigen europäischen Länder. Angesichts des Umstandes, dass Giannis Ragkousis den Präsidialerlass bezüglich der Liberalisierung des Taxi-Gewerbes nun schließlich doch nicht in Kraft setzen will, wird mit Gegenreaktionen und Protestaktionen seitens des Berufszweiges gerechnet."

    Eine tolle Maßnahme, um das Volk, hier in Gestalt der Taxifahrer, zu spalten.

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  12. Gregor Gysi hat Mitte Juni die zu erwartenden Auflagen für Griechenland in ihrer Wirkung mit dem Versailler Vertrag verglichen. Wie das hier geendet hat, wissen wir. Wenn die jetzt in vorauseilendem Gehorsam alles über Bord werfen, dann werden Jahrhunderte an Erfahrung mißachtet.
    Arschgeigen halt.

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  13. Uuh, starker Tobak, der amerikanische Fed-Chef Ben Bernanke ist der "Taliban of Finance", so wird er von Max Keiser und Stacy Herbert genannt.

    Die beiden überlegen laut, ob angesichts des schlechten (D-)Ratings die USA etwa noch schlimmer dran sind als Griechenland. Womöglich stehen bald die Freiheitsstatue und Disneyland für ausländische Investoren zum Verkauf.

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  14. ...muss für die Amerikaner ja eine erhebende Nachricht sein am 4. Juli, dem Nationalfeiertag der amerikanischen Unabhängigkeit.

    Irgendwie phantasiere ich gerade, wie es wäre, wenn die Griechen auf Syntagma Square heute abend ihre europäische Unabhängigkeit feiern würden.

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  15. ...ich meinte natürlich, ihre Unabhängigkeit von Europa.

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  16. Ach so. Dann hast du das garnicht mitgekriegt, was Ron Paul diese Tage vorschlug: http://www.tnr.com/article/politics/91224/ron-paul-debt-ceiling-federal-reserve

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  17. Doch, nur drehen halt Stacy und Max das Rad noch ein Stückchen weiter und erwägen, ob Amerika das nächste Land sein wird, an dessen Tür der IMF mit gierigen Krallen klopft.

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  18. Klopfen ist gut. Die Geier pflegen ja einfach ungefragt mit der Tür ins Haus zu fallen.

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  19. Es ist doch die Frage, wer das Zepter in der Hand hält. Ich halte das eher für eine Mahnung, nicht unendlich Geld zu drucken. Nur wem das im Moment nutzt, durchschaue ich noch nicht.
    Interessant wäre die Geschichte doch erst,wenn irgendjemand auf dem Planeten seine Rohstoffe oder Waren in einer anderen Währung als dem us dollar bezahlt haben wollte.

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  20. Es scheint wirklich extrem kritisch zu stehen um den US-Haushalt. Auf Coney Island im Staat New York wird das Toilettenpapier in den öffentlichen Klos rationiert. Also, du gehst aufs Häusl und die Toilettenfrau gibt dir abgezählt drei Blatt Papier. Shit happens.

    Verstehe gar nicht, warum die so knapp mit Klopapier sind. Könnten doch einfach Dollar- und Euronoten hinlegen.

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  21. "Interessant wäre die Geschichte doch erst,wenn irgendjemand auf dem Planeten seine Rohstoffe oder Waren in einer anderen Währung als dem us dollar bezahlt haben wollte."

    Jejeje. Klopapier wird zur Währung.

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  22. Genau! Denn es ist scheissegal.

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  23. War es nicht so, daß Saddam Hussein das Öl nicht mehr für Dollars hergeben wollte?

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  24. So vor ca. zwei Jahren hatte ich hier mal eine Geschichte von Zimbabwe. Dort haben die Leute ihre wertlosen Zimbabwedollarnoten mit aufs Klo genommen, bis die Regierung einschritt und dieses mit entsprechenden Schildern verbot. Akute Toilettenverstopfungsgefahr.

    Und in puncto Gelddrucken steht die Fed den Zimbabwern ja in nichts nach.

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  25. Ja, der Saddam war scharf auf das westliche fünflagige Luxusklopapier. Als Alternativwährung.

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  26. Peak Oil gegen Peak Toilet Paper. Yeah.

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  27. Als Kind spielte ich mit dem Geld, das unsere Vorfahren nur allzu gut kannten. Die wertvollste Note war ein Schein über 13 Milliarden Reichsmark. Ich glaube, man erhielt ein Pfund Brot dafür. Aber nur freitags nach Erhalt der Lohntüte. Am nächsten Tag hatte man nichts mehr dafür kaufen können.

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  28. Ja Mensch, und deshalb verbraten wir bald am besten ganz schnell unser Bargeld und legen uns größere Vorräte an Klopapier an. Stock toilet paper, heißt die Devise. Investieren in sichere Werte :).

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  29. Übrigens geht der Vergleich Amerika-Griechenland bereits Mainstream. CNN übt sich in wenig überzeugendem Pfeifen im Walde.

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  30. Aber Mrs. Mop. Mir scheint, du übertreibst es etwas mit der Sauberkeit.

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  31. Hab's nur überflogen, klingt so, als ob einer den Finger auf die Wunde legt statt im Wald zu pfeifen: "Amerika ist Griechenland mal hundert".

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  32. Wie, ich übertreibe mit der Sauberkeit? Ich komm' aus der Gastronomie. Weißt du, was da los ist, wenn auf den Toiletten kein Klopapier mehr ist? Zecheprellen könnte nicht schlimmer sein.

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  33. Keep Talking Greece wird immer besser. Jetzt knöpft er sich die Bildzeitung vor.

    "Could stupidity and agitation make humans rich, some people were billionaires today. Greece’s best Yellow- Press-friend Bild newspaper, quotes this German professor H.W. Sinn , chief of Ifo Institute, claiming that Greece is to blame to German Pensions Disaster."

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  34. Das deutschsprachige Blog Sima.eu, aus dem KTG zitiert.

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  35. Hervorragend, der Artikel in Sima. Auch das:

    "In der deutschen Geschichte gibt es leider Beispiele, dass die Suche nach Sündenböcken nie gut ausgegangen ist."

    Stimmt zwar, hindert aber die Propagandisten nicht daran, wieder in genau dieselbe Kerbe zu hauen. Deutschland geht wieder mal seinen Weg. Unbeirrbar. Weil, wir sind ja wieder wer.

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  36. Du bist mir heute zu flott, zumal ich mir nebenher etwas zu essen bereite. Der cnn Bericht taugt nicht die Bohne. Für den anderen Artikel brauche ich eine halbe Stunde. Willst du mich vergraulen und morgen eine Antwort?
    KTG: Erst heute hatte ich mit zwei Leuten zu tun, die mir erzählen wollten, daß die Griechen mit 50 in Rente gingen. Oh Mann, äh Frau.

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  37. Bedenklich, daß H.-W. Sinn jetzt schon bei denen verlacht wird.

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  38. Vergraulen? Den Stress machst du dir selber. Sind doch alles bloß Anregungen zum Lesen, von denen ich selber profitiere und sie deshalb weitergebe. Wann und ob du das liest, ist allein deine Sache.

    Hier, was zum Entspannen. Kannst du gut beim Kochen/Essen gucken. Macht Spass.

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  39. Ich muß mir die Empathie und jegliche Objektbeziehungen unbedingt wieder abtrainieren.

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  40. "???" Ist nicht wichtig. Ich ärgere mich nur immer noch über den Login-Vorgang bei blogger.com, der mich genauso viel Zeit kostet wie mein Geschreibsel. Seit Freitag habe ich fast drei Stunden gesucht, bis ich herausfand, warum ich überhaupt nicht mehr auf Seiten posten konnte, bei denen wie bei bei dir die Kommentarbox sich nicht auf einer eigenen Seite befindet. Die Lösung war dann ein Häkchen bei einem bestimmten Parameter des NoScript-Addons im Firfox-Browser zu setzen, was ich durch viel Nachdenken lösen konnte, während mir die Kommentare er letzten drei Jahre wenig weiterhalfen. Alle mündeten nämlich darin, den Internet Explorer zu nutzen.

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  41. Darf ich dich aufheitern?

    IMF
    =
    I 'M' Fucked.

    Sprachgebrauch:
    "I tried my best and now I M Fucked."

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  42. Lieb gemeint - Merci. Ich heitere mich gerade selbst auf, indem ich mir einen Hitchcock genehmige.
    Hasta demnächst.

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  43. Doch nicht etwa "Die Vögel"? Lass' bloß die Geier (weißt schon welche) nicht rein, auch nicht, wenn sie vorher an die Tür klopfen!

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  44. Der "kluge Mann" aus Luxembourg, nämlich der Herr Juncker, nomen est omen, hat gesagt, mit der Annahme des "Rettungspakets" gibt Griechenland seine Souveränität ab. Demnächst also regieren dorten die Großbanken. Bei uns also noch nicht, das kann aber noch werden. Da frag ich mich, soll ich gleich bei den nächsten Wahlen meine Stimme für eine Großbank abgeben? Kann ich aber nicht, weil ich bei der Sparkasse bin, und meine heimliche Liebe dort am Schalter arbeitet. Wie soll das nur weitergehen? Zur nächsten Kommunalwahl die Sparkasse zu wählen, sieht auch wieder blöd aus.

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  45. "Demnächst also regieren dorten die Großbanken. Bei uns also noch nicht, das kann aber noch werden."

    Tun sie doch bei uns längst auch. Hat sich bloß noch nicht überall rumgesprochen. Bei der nächsten (Kommunal)Wahl wirst du bitte deine Stimme weder einer Großbank noch einer Sparkasse geben, sondern deinem häuslichen Sparschwein, in welchem sich hoffentlich dein Gespartes längst befindet. Deine Sparkassenflamme kannst du auch mit abgeräumtem Konto weiterhin anhimmeln ;).

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  46. @Carlo
    Hier wirst du geholfen:

    "How not to get scammed from a bank run"

    Großartiger Ratgeber in Zeiten, wo du nicht weißt, was mit dem Geld auf deinem Konto geschieht. Egal ob bei der Großbank oder bei der Sparkasse. Wie ich schon sagte: Sei nett zu deinem Sparschwein.

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  47. Hat mir gefallen, daher hier eine kleine Anekdote aus der Nachbarschaft. Ein Pärchen tut sich finanziell zusammen, macht die beste Mine zum schlechten Spiel, nimmt einen Kredit nach dem anderen auf, bis das Limit erreicht ist.
    Und dann, wirst Du fragen? Die sind dann nach Indien abgehauen und leben dorten ganz gut, besser als hier jedenfalls.
    Warum soll unsereins nicht auch sowas können, was da Oben ja Alltag ist?

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  48. Cooles Video. Auf zu neuen Ufern. "Etwas Besseres als den Tod findest du überall", haben die Bremer Stadtmusikanten gewusst. Wie wahr.

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  49. ...vielleicht fang ich wirklich nochmal auf meine alten Tage an zu Buckeln....diesmal mit Ziel, siehe oben.;-)

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