Freitag, 19. November 2010

Land und Leute


Andere Länder, andere Sitten.

Heute fragte mich die spanische Putzfrau beim Kaffeetrinken nach dem Rezept für meinen Schokoladekuchen. Während wir über das ausgewogene Verhältnis von Schokostückchen, Kakao, Zucker und Vanille diskutierten, gesellte sich ihr Ehemann, der Hausmeister (immer dabei, wenn es nach Kaffee riecht) zu uns und wollte wissen, wieso ich gestern einen fast kompletten Kuchen mitgebracht habe. Also erzählte ich die Geschichte.

Er hörte aufmerksam zu. Als ich fertig war, fing er an zu lachen. Er amüsierte sich königlich. Als er fertig war mit Lachen, sagte er: "Deutschland!" Mehr nicht. Aber er sprach das Wort mit so viel Sarkasmus in der Stimme und im Gesicht aus, dass jedes weitere Wort überflüssig erschien. Seine Frau nickte heftig dabei. Dann fing sie an zu erzählen.

Das spanische Ehepaar war vor gut 30 Jahren nach Deutschland gekommen (und lebt seit über 20 Jahren im ersten Stock über dem Restaurant). Sie habe 16 Jahre lang in einer deutschen Schule geputzt, danach acht Jahre lang in einem deutschen Kindergarten. In beiden Arbeitsverträgen habe eine Berufsbezeichnung gestanden, die sie befremdet habe, denn, so sagte sie: "Ich war eine Putzfrau, also habe ich die gefragt: Ich bin doch Putzfrau von Beruf, warum schreiben Sie da was anderes rein?" Sie konnte sich an das befremdliche Wort nicht mehr erinnern, meinte, es sei so etwas ähnliches gewesen wie "Hausangestellte". Nein, rief ihr Mann, "es hieß anders, es hieß - warte mal - ah ja, Raumpflegerin hieß es. Raum-pfle-ge-rin!" Seine Stimme troff schon wieder vor Sarkasmus.

Seine Frau lachte: "So was Dummes - ich pflege doch keinen Raum, ich putze ihn!" Ja, konterte der Spanier, "aber dann müssten die Deutschen Raumputzerin sagen, und das geht nicht. In Deutschland geht das nicht. In Deutschland sagen sie nicht gern das, was sie meinen. Sie erfinden dauernd komische Wörter, um nicht das sagen zu müssen, was sie meinen."

Dann erzählte die Spanierin von ihrer Arbeit im deutschen Kindergarten: Jedes Mal, wenn ein Kind das Wort Putzfrau in den Mund genommen habe, sei es ihm von der Erzieherin "verboten" und stattdessen der Begriff Raumpflegerin verordnet worden. Sie habe das lange Zeit nicht verstanden, fuhr die spanische Putzfrau fort, aber sie habe deutlich wahrgenommen, dass 'Putzfrau' als "irgendwie böses Wort" gegolten habe. Ihr Mann ergänzte: "Im Deutschen ist es ein Wort der Erniedrigung."

In Spanien, fuhr seine Frau fort, heiße eine Putzfrau Limpiadora und werde auch so genannt:"Eine limpiadora ist bei uns eine limpiadora, fertig. Eine limpiadora ist ein ganz normaler Beruf. Eine Frau, die putzt, ist halt eine limpiadora - wo ist das Problem?" Im übrigen, setzte sie hinzu, gelte in ihrem Herkunftsbereich (der Süden Spaniens) jede Frau, die gerade am Putzen ist, als limpiadora, also auch jede x-beliebige Hausfrau, die gerade ihren Küchenboden wischt.

Irgendwie, meinte die spanische Frau, sei das eine "typisch deutsche" Geschichte, die ich da erlebt hätte. Was daran typisch deutsch sei, wollte ich wissen? "Weißt du", antwortete sie, "ich habe drei Kinder großgezogen, und alle drei habe ich so erzogen, jeden Menschen als das zu sehen, was er ist - als einen Menschen..." (Als die Spanierin dies sagte, wurde mir ganz komisch zumute; einerseits empfand ich eine berührende Wahrhaftigkeit in ihren Worten, andererseits meldete sich in mir so eine linkshemisphärisch-verzickte Stimme zu Wort, die mir zuraunte, das sei nun aber doch irgendwie ein Tick zu sentimental und naiv. Ich glaube, das war eine sehr deutsche Reaktion von mir gewesen.) "...als einen Menschen - egal, was er macht und wie er sein Geld verdient. Viele Deutsche erziehen ihre Kinder dazu, etwas Besseres als andere Menschen zu werden", ergänzte sie. "Werden zu wollen", wurde sie von ihrem Mann korrigiert.

Die Deutschen seien kompliziert, resümierte der Spanier, "sie verachten den Beruf Putzfrau, wollen aber ihre Verachtung verbergen. Also denken sie sich ein neues, umständliches Wort aus, hinter dem sie ihre Verachtung verstecken können. Was die sich alles für neue Wörter ausdenken!", lachte er, "dabei wäre es doch so einfach: Wenn sie die Putzfrauen nicht verachten würden, bräuchten sie auch kein neues Wort." Darüber musste ich auch lachen und sagte ihm, das klänge viel zu unkompliziert, um wahr zu sein. "Siehste", grinste der Hausmeister ('siehste' ist eins seiner deutschen Lieblingswörter), "nur ein Deutscher kann über etwas Unkompliziertes sagen, es sei zu unkompliziert." Das saß. Ich seufzte und wäre gern eine unkomplizierte Spanierin gewesen.

"Ach," dachte ich laut, "warum machen wir Deutschen uns das Leben so schwer?" Da fing der Spanier wieder an, spöttisch zu grinsen und gab zurück: "Was fragst du mich das? Ich denke, du hast studiert?"

Ts.

Kommentare:

  1. Die ist gut. Wirklich. Aber was 'den Deutschen' hier in doesem Lichte darstellt, begründet auch einen seiner Vorzüge: wenn ich mir beispielsweise die amerikanische Nation in ihre schier unerträglichen Leichtigkeit ansehe, wird mir gelegntlich übel. Diese form der Ignoranz ist dem Deutschen ( noch) fremd.

    AntwortenLöschen
  2. "...die amerikanische Nation in ihrer schier unerträglichen Leichtigkeit ansehe...": Wo hast du da hingeguckt? Bei einem großen Teil der amerikanischen Bevölkerung sehe ich aktuell schier unerträglich schwere Lebensbedingungen, langanhaltende Arbeitslosigkeit, zunehmende Verarmung, viel Mühsal und viel Elend. Wake up.

    AntwortenLöschen
  3. "Wake up"? Reden wir nicht von dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Vom Tellerwäscher zum Millionär? Reden wir zufällig von dem Land wo die Menschen um ein Vielfaches öfter für ihr "Grundrecht" auf Waffen denn gegen wirtschaftliche Umstände demonstriert haben? Da fehlt mir doch jedes Mitleid!

    AntwortenLöschen
  4. Von was für einem Land du redest, weiß ich nicht. Ich rede (s.o.) von einem durch die Finanzkrise heruntergewirtschafteten Land mit 40 Mio. Menschen, die von Lebensmittelmarken (food stamps) leben, davon über die Hälfte Kinder unter 17 Jahren. 2011 werden es über 43 Mio. sein = 14 Prozent der Gesamtbevölkerung.

    Frag diese Menschen doch mal, wie es sich so lebt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Vielleicht klären sie dich auf, dass der american dream heutzutage eher darin besteht, vom Millionär zum Tellerwäscher zu werden. Vielleicht gehen sie aber auch gleich mit der Knarre auf dich los. Kennt man ja, diese Amis.

    AntwortenLöschen
  5. "Wenn sie die Putzfrauen nicht verachten würden, bräuchten sie auch kein neues Wort." Sombrero abajo!

    AntwortenLöschen
  6. Gefühlte 100-mal "Schockoladenkuchen" - andere Stellen inklusive - unn wo iss dess Rezept?Mir läuft das Wasser im Mund zusammen! Ich kann auch zurück zahlen, in Rezepten! (z.B. "Marokkanisches Hühnchen" so mit Sellerie, Tomaten, schwarzen Oliven unn so - backen iss bei mir nur Brot & Brötchen - da wäre doch so'n Schockoladenkuchen 'n guter Anfang, oder?)

    AntwortenLöschen
  7. "Wenn sie die Putzfrauen nicht verachten würden.. "

    Welch furchtbares Studium hast Du eigentlich gemacht, dass du jetzt als dir verachtet vorkommende Putzfrau dahin prekarierst?

    Suchst du eigentlich den Ausstieg aus dem Putzfrauen-Dasein und den Einstieg in den Beruf, auf den der Pointer deines Studiums zeigt ?

    Oder ist es vielleicht so, dass der Einstieg in das -wie du darlegst- verachtete Putzfrauen-Dasein vielleicht auch ein wenig der Ausstieg aus der Gesellschaft ist?

    Dann allerdings wäre dein Los ja halb freiwillig und dir könnte vollkommen egal sein, ob Putzfrauen nun vollkommen, halb oder gar nicht verachtet werden, gell!

    AntwortenLöschen
  8. @Fressvogel ;)
    Bei Gelegenheit werde ich das Rezept gern mal posten. Ist aber, ich muss es gleich warnend dazusagen, ein Rezept, das auf amerikanischem (!) Brownie-Teig basiert. Womöglich mach ich mich dann wieder unbeliebt, wegen amerikafreundlicher Blogbeiträge oder so...;)

    @Johnny
    Ehrlich gesagt, verstehe ich deinen Punkt nicht. Was willst du sagen?

    "Einstieg in den Beruf, auf den der Pointer deines Studiums zeigt": Wieso Einstieg? Ich bin keine Berufseinsteigerin. Ich habe geraume Zeit in meinem 'Beruf' gearbeitet und tue es jetzt noch (leider nur) sporadisch. Siehe mein erstes Blogposting im Mai 2009.

    AntwortenLöschen
  9. Bloggen statt Reden
    Seit acht Wochen bin ich Putzfrau.

    Davor war ich Sozialwissenschaftlerin.

    Letzteres bin ich natürlich immer noch, übe jedoch diesen Beruf immer seltener aus, weil die Aufträge immer rarer werden und das Geld immer knapper. Anderen Freiberuflern in meinem Umfeld ergeht es kaum besser, längst hat die Krise die Freien erwischt. Ein Grafiker fährt nachts Taxi, ein Sprachlehrer jobbt in einem Callcenter, ein Journalist geht nebenbei kellnern, ein anderer hangelt sich mit einem de-facto-Stundensatz knapp über dem Mindestlohn durch seine spärlich tröpfelnden Aufträge.

    Aber keiner putzt. Außer mir. Oder - wer weiß? - vielleicht will ja nur keiner darüber reden. Ich selber rede auch nicht besonders gern darüber. Obwohl mein Bedürfnis, davon zu erzählen, groß ist. Also dachte ich mir: warum nicht bloggen? Eine putzende Sozialwissenschaftlerin, eine bloggende Putzfrau, das ist doch mal was anderes. Und jetzt blogge ich.


    Mein Punkt stand schon da.

    Man könnte sich zur Überbrückung oder für einen anderen Inhalt weiter bilden, das AA zahlt sowas und man kann sowas auch auf der VHS machen.

    Man könnte auch was anderes machen, als putzen. Tipse oder Kellnerin z.B.

    Man könnte auch versuchen, wenigstens projektweise Mitarbeiten zu bekommen . wie so viele Andere auch.

    Die Krise ist halbwegs vorbei.

    Für mich liest sich das alles hier im Blog, als seiest du eigentlich ganz zufrieden mit dem Putzen.

    Warum sich dann also beschweren, das Putzfrauen-Dasein sei angeblich so verachtet?

    --> Verachte nicht, was du tust.

    AntwortenLöschen
  10. Danke für die ausführliche Stellungnahme.

    Kann es sein, dass du wenig Kontakt zu Freiberuflern hast? Unser Problem sind nicht fehlende Zusatzqualifikationen, unser Problem ist die allgemeine Auftragslage, die sich notorisch verschlechtert (z.B. gekürzte/gestrichene Forschungsetats; z.B. Auftraggeber, die seit ein paar Jahren aus Kostengründen ihre 'Aufträge' nur noch inhäusig abwickeln; z.B. Auftraggeber, in deren Büros heute eine Armada von Praktikanten zugange ist, die für wenig bis lau vieles von dem machen, was früher an freie Mitarbeiter vergeben wurde).

    "Man könnte auch was anderes machen, als putzen. Tipse oder Kellnerin z.B."
    Warum ich mich für den Putzjob entschieden habe: weil ich diesen Job in den frühen Tagesstunden erledigen und dadurch um 10-11 Uhr wieder auf der Matte stehen kann, wenn Anfragen zu anderen Jobs reinkommen (Freiberufler, remember?). Kellnern kommt nicht in Frage, weil Abendjob - wenn ich mal einen der selten gewordenen Aufträge ergattere, zieht sich der in der Regel weit in die Abendstunden hinein.
    Mit anderen Worten, der Putzjob erlaubt mir, disponibel zu bleiben.

    "Man könnte auch versuchen, wenigstens projektweise Mitarbeiten zu bekommen": Kenne ich, mache ich. Schön wär's, wenn man von solchen (seltenen) Projekten auch leben könnte.

    Wer hat sich "beschwert"? Ich nicht. Ich beschreibe, ich beobachte, ich erlebe, und manchmal ärgere, wundere oder freue ich mich über Dinge, die ich beobachte oder erlebe, und dann schreibe ich darüber. Wenn du das als "sich beschweren" wahrnehmen möchtest, sei es dir unbenommen.

    AntwortenLöschen
  11. Fressvogel stimmt irgendwie :(. Bei dem "amerikanischem (!) Brownie-Teig" will ich mich 'mal an Deiner Ambivalenz betr. der Amis ausrichten. Iss dess okee?

    PS.: Wenn(!) das Rezept kommt, dann kannste Dir was aussuchen: Vegetarisch oder nich!

    @Johnny
    Ich glaube, dass Du mit Deiner o.g. Meinung oft recht hast, öfter aber nich und - wenn Mrs. Mob nich gelogen hat - warum sollte sie?? - hier schon 'mal gar nich. Fall' nich auf die übliche Reklame rein! Nich vergessen: 3 Mio (offiziell!!) auf 400.000 offen Stellen - und vergiss auch nich, was Mrs. Mob betreffen kürzen/streichen gesagt hat. Das ist klar zu bestätigen!

    AntwortenLöschen
  12. Hallo Mrs.Mop.

    okay, so wird das Ganze wesentlich verständlicher. Andern aber erstmal angebliche Ahnungslosigkeit um die Ohren zu hauen (woll wenich mit Freiberuflern zu tun), ist unnötig fowl gespielt.

    Ich lese hier schon länger mit, habe aber praktisch nie etwas aus dem offenbar weiter angestrebten Soziologenmilieu gefunden - nur deine oft gut beobachteten und feinsinnigen Storys aus dem Alltag einer Putzfrau. Übrigens umschreibst du das selber mit Prekariat und "rote Schuhe". ;)

    Bin übrigens selber Freiberufler und hangele mich seit Jahren von Projekt zu Projekt immer mal wieder mit der Aussicht, dass eine Weiterbildung daran etwas ändert. Aber ohne ändert sich eben gor nix.

    Also, danke für die Antwort

    @Vogel
    Kinder, nee. Warum sich immer gleich jemand einschalten muss und mit einer aus der Luft gegriffenen Bewertung des Posts herum hantieren muss.

    Abgesehen davon sind die Zahlen, obwohl auch die geschönt sind, bei Akademikern wesentlich günstiger. - Das kann aber natürlich lokal ganz verschieden sein.

    BTW: Ob Mrs.Mop sich über deine Umbenennung in Mrs.Mob wohl sehr gefreut hat? Kleine Ursache - grosse Wirkung. *gg*

    AntwortenLöschen
  13. @Vogel
    Mann, schieb das marokkanische Hühnchen rüber, ich will das haben, essen, riechen. "Wenn(!) das Rezept kommt...", ey, das kommt schon, verlass dich drauf, kennst mich doch (ha!), auf mich ist Verlass - aber sei so gut und lass das Maghreb-Hendl sofort (oder morgen oder übermorgen) rüberwachsen. Bit-te.

    Und Vogel, noch was: Je öfter du mich fortgesetzt und hartnäckig "Mrs. Mob" mit b nennst, desto ambivalenter werde ich betr. der Amis bzw. betr. eines gewissen Herrn Vogel. An diesem Punkt solltest du unbedingt auf Johnny hören.

    @Johnny
    "...habe aber praktisch nie etwas aus dem offenbar weiter angestrebten Soziologenmilieu gefunden...".

    Genau. Und weißt du, woher das kommt? Das kommt daher, dass ich vor anderthalb Jahren ein Blog angefangen habe, in dem eine Soziologin erzählt, wie es ihr so geht als Putzfrau und Prekarierin. Ich habe KEIN Blog angefangen, in dem eine Soziologin erzählt, wie es ihr so im Soziologenmilieu geht. Soziologenmilieu ist schlichtweg nicht das Thema dieses Blogs.

    Solltest du letzteres in diesem Blog vermissen, wirst du vergeblich warten - übrigens hatte ich mit jenem allerersten Post (u.a.) beabsichtigt, eine solche Erwartungshaltung erst gar nicht aufkommen zu lassen. Hm, scheint's war ich damals nicht deutlich genug.

    AntwortenLöschen
  14. Bissel anstrengen sans scho, gell. Nuja, Soziologin.
    Nee, Soziologenmilieu finde ich jetzt eher nicht so prickelnd. *g*

    Aber so interessant - oder besser: gut geschrieben- manche Beiträge auch sein mögen, ich komme nur ab und zu her. Das aber schon eine Weile. Ich lese mitnichten alle Beiträge, so sehr dich das jetzt persönlich auch kränken mag. Und weder finde ich alle gut noch lese ich Blogs ganz von vorn. Auch deinen nicht, wie du ja vielleicht bemerkt haben wirst.. Ich habe auch die von dir herbei fantasierte Erwartungshaltung nicht und wüßte auch nicht, inwiefern ich dazu Anlaß gegeben hätte, das anzunehmen.

    Schreib doch Dinge, die man fürs Verständnis braucht, einfach in dein Profil, aboutme oder weiß der Kuckuck was. Oder benutze eine Tag-Wolke.

    Schönen Abend

    AntwortenLöschen
  15. Sry, Mrs. Mopp (das zweite p iss für das b) ;)

    @Johnny
    Geschenkt!

    AntwortenLöschen
  16. Halt, Stopp - "das Maghreb-Hendl" fehlt noch:

    - Brathähnchen kleinschneiden, mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver (scharf), Curry, kräftig würzen - scharf anbraten (geht auch Hähnchenteile - oder kleingeschnitte Filets, imho *Bäh*)
    - Sellerie (gern auch etwas Selleriegrün dabei) kleinwürfeln/-schneiden und mit anbraten
    - mit Hühnerbrühe ablöschen/aufgießen und ca. 30 min garen
    - schwarze Oliven (o. Steine) mit erhitzen
    - 1 Becher süße Sahne angießen und Tomatenachtel (geschält) beifügen und aufkochen
    - mit gerösteten Mandelnplättchen anrichten.
    - Beilage Reis

    Oliven am Ende 2-3 min mitkochen - Tomaten mag ich am liebsten, wenn die gerade mit heiß geworden sind und noch richtigen Biss haben.

    Rezept kann man ohne Weiteres anpassen, z.B. anders würzen: Harissa, Koriander, kleingemörserten, getr. Chilischoten (ich mag's gerne scharf), Koriander (frisch od. getrocknet), Knofi (sparsam), Beilage statt Reis Hirse (mein Favorit), Couscous oder Kritharaki (auch ganz passend) …

    So, unn jezz gib Gas unn sach wie's geschmeckt hat.

    AntwortenLöschen
  17. Schenken kannst du dir künftig solche Kommentare, @Vogel. Danke vorab

    AntwortenLöschen
  18. @Vogel
    3 Sterne für das Rezept, 4 Sterne für die prompte Übermittlung, 5 Sterne gibt's nach erfolgter Verkostung (Wochenende = Maghreb-Hendl-Time). Hab' heute schon die Maroc-Connection für die Zutaten aktiviert ;).

    Tausend Dank!

    AntwortenLöschen