Sonntag, 11. August 2013

Taxi!


Ha ha ha.
Der Hammer.
Der Hammer im Tüten.
In norwegischen Tüten.

Ich meine, kann sich ein Mensch Angela Merkel im Taxi vorstellen? Also, nicht hinten, sondern vorne? Auf dem Fahrersitz? Sie rufen ein Taxi, steigen ein, denken: hoppla?, werden von der Bundeskanzlerin chauffiert und können mit ihr einen netten Plausch halten über Gott, die Welt und ihre Politik? Einfach so, ganz locker? Und die hört Ihnen zu und gibt Ihnen Antworten, richtige Antworten, keine blöden ausgestanzten Flatusen? Und redet wie ein ganz normaler Mensch mit Ihnen wie mit einem ganz normalen Menschen? Ha!, geben Sie's zu, Sie kriegen Darmverschlingungen bei der bloßen Vorstellung, mit Angela Merkel im Taxi sitzen und Smalltalk machen zu müssen. Dann lieber zu Fuß von einem Ende der Stadt zum anderen. Oder drei Stunden aufs nächste Taxi warten. Oder nie im ganzen Leben mehr ein Taxi besteigen. Von wegen traumatisiert.

Gut, Wahlkampf ist Wahlkampf, da gibt halt jeder sein Bestes, auch der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg muss sich was einfallen lassen, aber bitte, immerhin lässt er sich etwas einfallen, nölt sich nicht kuhäugig von einem Mikrofon zum nächsten, um dann in irgendeiner volksfernen Versenkung zu verschwinden, sondern macht den Taxifahrer und zieht das Ding durch und die Leute amüsieren sich wie Bolle und er auch, so richtig zum Anfassen - ich meine, können Sie sich vorstellen, tröstlich Frau Merkels Hand zu tätscheln und sie mitfühlend zu fragen: "Haben Sie jetzt den Beruf gewechselt?"

Können Sie nicht, geben Sie's zu.







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