Montag, 12. August 2013

Deutsch, aber unschuldig


Eine Hand wäscht die andere ...
Deutschlands internationaler Geheimdienst hat zugegeben, Mobilfunk-Nummern von Terrorismus-Verdächtigten an seine ausländischen Partner weitergegeben zu haben.
... um sich die Hände in Unschuld zu waschen:
Ein Vertreter (der Behörde) bestritt, dass die Weitergabe dieser Information zu von US-Drohnen getöteten Menschen geführt haben könnte.
Wir haben von nichts gewusst.

Wenn wir das gewusst hätten:
Trotz des Leugnens solcher Anschuldigungen seitens des BND betonen Experten, dass allein eine Telefonnummer ausreiche, um einen Verdächtigten zu lokalisieren. Beispielsweise teilte Hannes Federrath, Professor für Informatik in Hamburg, der SZ mit, dass über einen längeren Zeitraum gesammelte Daten genau zu diesem Zweck benutzt werden können.
Aber es hat uns ja keiner etwas gesagt.

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