Donnerstag, 25. April 2013

Die Männer von der Straßenreinigung


Griechische Polizisten bei "Aufräumarbeiten" (O-Ton Ministerpräsident Samaras) auf nächtlicher Straße, unter freundlicher Hilfsbereitschaft von Bürgern in Zivil (dunkle Kleidung, kräftig gebaut):

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Die Polizisten setzen einen Immigranten fest. Er ist an der Seite eines Autos bewegungsunfähig gemacht worden. Sie ohrfeigen ihn. Sie versetzen ihm Tritte. Sie ohrfeigen ihn erneut. Sie schlagen ihn mit Trotz, mit Hass. Es bestand keine Notwendigkeit zur Anwendung solcher Gewalt. Er versuchte nicht zu entkommen. Er hat keinerlei Waffe bei sich. Sie verhaften ihn.
Polizisten der Gruppe mit den Motorrädern haben einem anderen Immigranten Handschellen angelegt. Irgendein Polizist nimmt ihn in den Schwitzkasten und schleift ihn buchstäblich zu dem Streifenwagen. Sie schlagen ihn. Sie gelangen an der Tür des Streifenwagens an, dort nähert sich einer der ihnen gefolgten Uniformträger und beginnt mit den Tritten und Ohrfeigen. Einfach so, grundlos. Einfach so, zum Spass.
Einfach so. Nur zum Spass. Weil es so schön aufgeilt. Weil es tiefe Befriedigung verschafft,  als schlagkräftige Truppe - im Schutze der Dunkelheit - einen einzelnen, unbewaffneten, wehrlosen Menschen zu überfallen und zu misshandeln. Da kocht des feigen Faschisten Blut 
vor sadistischer Lust.

Um wen es sich bei den hilfsbereiten Bürgern in schwarzer Zivilkleidung - meist junge männliche Muskelpakete - handelt, 
darüber gibt dieser Film Auskunft. Auch darüber, was die griechische Regierung, in Tateinheit mit den parlamentarischen Muskelpaketen, unter "Straßenreinigung" versteht:


Kommentare:

  1. Aber wir haben doch das offizielle, international agierende "Antifa-Kommando Joahim Gauck":

    "Joachim Gauck war auf Gedenktour im italienischen Sant’Anna di Stazzema, jenem italienischen Dorf, in dem eine SS-Einheit am 12. August 1944 etwa 560 Menschen, mehrheitlich Frauen und 116 Kinder, tötete. Bis heute hat kein deutsches Gericht gegen die wenigen noch lebenenden Täter Anklage erhoben. Warum auch? Es genügt völlig, den dauerbetroffenen Joachim Gauck auf die Opfer von einst und ihre Nachkommen loszulassen. Mit einer schmierigen Umarmung, einem feuchten Händedruck und ein paar herrenmenschlichen Worten macht er alles wieder gut."
    http://www.konkret-magazin.de/aktuelles/aus-aktuellem-anlass/aus-aktuellem-anlass-beitrag/items/435.html

    und hier:
    "Gauck fordert mehr Engagement gegen Rassismus in Europa."
    http://www.dw.de/gauck-fordert-mehr-engagement-gegen-rassismus/a-16762354

    Versucht nicht, ihnen die Masken herunterzureißen. Es sind ihre Gesichter.

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  2. Wann immer ich in diesem Blog lese, kocht mir das Blut vor Wut und Ekel.

    Danke für´s Informieren!

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  3. Wer immer behauptet, ein Volk oder die Gemeinschaft eines Volkes ist durch seine eigene Not, wie Arbeitslosigkeit und Armut entschuldigt, weil es nachvollziehbar sei, die eigene Ohnmacht an den Schwächeren in der Gesellschaft durch Gewaltexzesse auszuleben, ist ein Verbrecher.

    Und der nicht minder, der den Menschen einredet, dass ein gesunder Patriotismus ein gesundes Empfinden sei, welches in der Konsequenz nicht zur Gewalt gegen Minderheiten führen müsse.

    Diktatur und Faschismus sind die Karten, die gezogzen werden, wenn Kapitalismus mit demokratischen Mitteln nicht mehr aufrecht zu erhalten ist.

    Wie sagte doch Pinochet: "Demokratie muss hin und wieder in Blut gebadet werden."

    Gruss Troptard

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